In Kürze: Diese Seite wird bearbeitet
info@andische.de


„Wie Fische auf dem Trockenen“
Der Briefwechsel zwischen
Bozorg Alavi
und Sadegh Chubak
(1954-1995)
Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Mojtaba Kolivand
„Wie Fischen auf dem Trockenen geht es uns…“ schreibt der iranische Schriftsteller Sadegh Chubak (1916-1998) im Jahre 1963 aus London an seinen Freund und Schriftstellerkollegen Bozorg Alavi (1904-1997) nach Berlin. Und damit ist auch das Wesentliche gesagt über das Leben der Schreibenden in der Fremde.
Das vorliegende Buch umfasst den Briefwechsel zwischen Bozorg Alavi und Sadegh Chubak aus den Jahren 1954 bis 1995. Die Briefe geben nicht nur viele Hinweise über Werk und Person sondern auch Auskünfte über andere Literaten. Es ist das erste Mal, dass ein Buch in persischer Sprache erscheint, welches die Briefe von beiden Korrespondenzpartnern umfasst. Es besteht die Hoffnung, dass Weitere folgen.
Diese Fremde ist hier nicht unbedingt geografisch gemeint, sondern umfasst das gesamte sprachliche und kulturelle Umfeld, das ein Schriftsteller für sein Dasein braucht. Er braucht die vertraute Heimat im übertragenen Sinne: gedanklich und sprachlich. Sie ist sein Zufluchtsort. Wie die Fische das Wasser zum Überleben brauchen, so ist auch der Schriftsteller und sein Werk in der Fremde dem ursprünglichen Element entzogen und der Gefahr des „Austrocknens“ ausgesetzt…
„Wie Fische auf dem Trockenen“: Der Briefwechsel zwischen Bozorg Alavi und Sadegh Chubak (1954-1995), herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Mojtaba Kolivand
ISBN 978-3-941828-00-1